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Musical auf Usedom

29 März 2011

Musical auf Usedom

„Dreams of Musical“ brachte den Kaiserbädersaal in Stimmung

Musical auf Usedom

Musical in Heringsdorf brachte den Kaiserbädersaal in Stimmung

Seebad Heringsdorf (dp). Zum Schluss gab es Standing Ovations und strahlende Augen bei den knapp 600 Besuchern im Heringsdorfer Kaiserbädersaal, die am Freitagabend zum „Dreams of Musical“ gekommen waren. Zugegeben, es dauerte ein Weilchen, bis das Publikum auftaute, mitklatschte und nach gestrengen Worten von der Bühne auch beim Cab Calloway-Song „Minnie  the Moocher“ mitsang. Hernach meinten zwei ältere Damen aus Ahlbeck: „Wir müssen immer erst mal warm werden“.

So ist das in Pommern. Erst mal abwarten, langsam zulegen und dann am besten gar nicht mehr aufhören. Viele, die am Ende wahrscheinlich wunde Hände vom Klatschen hatten, zogen mit einem fröhlichen Pfeifen auf den Lippen von dannen. Die zehn Musicaldarsteller hatten ihnen ganz geschickt mit dem letzten Stück „Always look on the bright side of life“ noch einen Ohrwurm verpasst, der sie wahrscheinlich noch im Traum begleitet hat.

Ein Traum zog sich auch wie ein roter Faden durch das mehr als zweistündige Programm. Conferencier Christian Backhaus erzählte dem Publikum von seinem Traum, in dem er „Glitzer, Glamour und große Bühnen“ vor sich sieht, sein „Dream of Musical“. Anschließend tauchten nacheinander die Darsteller und bekanntesten Titel aus insgesamt 28 Musicals auf, um sich in Christians Traum ein Stelldichein zu geben.

Für die Schwestern Edith Schäfer und Inge Dittmeier aus Ahlbeck, beide bekennende Musicalfans, war der Abend „wunderbar“. Vor allem der zweite Teil hatte es den Seniorinnen angetan, die bereits zweimal in Hamburg im „König der Löwen“ waren, wegen der tollen Ausstattung, wie sie sagen. Die Kulissen fehlten zwar im Kaiserbädersaal, doch machten die musikalisch und tänzerisch überzeugenden Darsteller um die Größen der Szene Espen Nowacki, Nadine Hammer und Stefanie Kock in ihren originalen Outfits das wieder wett. „Es bleibt vieles im Ohr“, meinte Edith Schäfer und bezog das nicht nur auf „Aber bitte mit Sahne“ aus Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“.

Ebenfalls voll des Lobes war die Loddiner Bürgermeisterin Lorina Bremer. „Wir hatten im Loddiner Karneval das Thema `Musicals´“. Insofern hatte sie ein Déjà-vu-Erlebnis nach dem anderen, nur dass in Loddin die Musik aus der Konserve kam. Deshalb zollte die Ortschefin vor allem den „tollen Stimmen“ ein dickes Lob, speziell der Evita-Darstellerin Stefanie Kock. Sie ist froh, dass auf der Insel Usedom solche Veranstaltungen stattfinden. Denn meist müsse man zu ähnlichen Konzertereignissen sehr weite Wege zurücklegen.


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