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Insel Usedom - Stadt Usedom

09 Juli 2015

Insel Usedom - Stadt Usedom

Usedom hat einen klingenden Namen - gerade im Sommer verspricht sie Sommerfrische für gestresste Städter. Wussten Sie, woher Usedom seinen Namen hat? Erstmals bezeugte Otto von Bamberg 1125 den slawischen Namen Uznoimia civitas. Er bezog das auf die gleichnamige Stadt im Südwesten der Insel. Dort schicken wir Sie auch in die bezaubernde Blaumerie...

Kaffee in der Blaumerie

Das Wort Uznoimia enthält den Begriff znoj, der soviel wie "umströmt" bedeutet. Ist das nicht eine treffende Bezeichnung?

Später entwickelte sich diese Bezeichnung immer weiter, bis das Wort Usedom entstand. Einige regionale Sagen behaupten, dass den Usedomern feindlich gesinnte Volksgruppen sich immer über sie lustig machten ("O so dumm..."). Wie auch immer, auf der Insel Usedom gibt es jedoch auch die Stadt Usedom, die mit  knapp 2000 Einwohnern die größte auf der Insel ist. Die Stadt Wolgast (über 12000 Einwohner) liegt zum großen Teil schon auf dem Festland.

Usedom kennen viele Gäste von der Durchfahrt, wenn sie die Insel von Anklam kommend erschließen, aber kaum jemand macht den Abstecher in den Ort mit seinem schönen Marktplatz und der backsteinernen Stadtkirche St. Marien. Die dreischiffige Hallenkirche wurde erstmals 1331 erwähnt und zeigt viele schöne Details wie z.B. Glaasmalereien und der 1904 in Stettin gebauten Orgel. Es finden auch Ausstellungen statt, z.B. derzeit die Wanderausstellung "menschlich.Bethel".

Ganz in der Nähe sehen Sie das "Anklamer Tor", Teil der mittelalterlichen Wehranlage. Wenn Sie dort angekommen sind, haben Sie sich einen Kaffee verdient. Direkt gegenüber gibt es das Blumenlädchen "Blaumerie", das neben zauberhaften Blumensträußen auch Deko rund um den Landhaus-Garten anbietet. Darüber hinaus findet man Schals und Shirts sowie Taschen. Ein selbstgebackener Kuchen versüßt den Tag.

Wer jetzt noch Lust hat, fährt gleich die Straße weiter bis ans Haff und besucht dort die Eisenbahn-Hubbrücke Karnin. Es handelt sich dabei um das Mittelteil der Eisenbahnbrücke, die das Festland mit der Insel Usedom in Karnin verband. Sie wurde erst 1933 fertiggestellt und 1945 zerstört. Heute steht es als technisches Denkmal mitten im Peenestrom.


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