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Baltic Fashion Awards gehen nach Leipzig und Berlin

02 Mai 2011

Baltic Fashion Awards gehen nach Leipzig und Berlin

Seebad Heringsdorf (dp). Mit einer Überraschung endete der 10. Baltic Fashion Award am späten Samstagabend im Heringsdorfer Kaiserbädersaal. Die siebenköpfige international besetzte Jury unter Vorsitz von Wolfgang Ley vergab den Preis für die beste Damen-Kollektion gleich an zwei Labels.  So müssen sich Eva Howitz und Frieder Weissbach mit ihrer Kollektion „Zwei Familienalbum“ und Eva Lynn Haberl mit „Unfix the fixed“ das von der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf ausgelobte Preisgeld von 7.500 Euro teilen.

Baltic Fashion Awards gehen nach Leipzig und Berlin

Der Preis für die beste Herren-Kollektion, gestiftet durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, ging an Saśa Kovačević mit seiner Kollektion „I am a good socialist“. Als bestes innovativstes und visionärstes Konzept wurde schließlich die Kollektion „Lost and found St. Petersburg“ von Isabel Vollrath ausgezeichnet. Dieser Preis wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern vergeben.

Erstaunlich, dass damit in allen Kategorien die Preise nach Berlin gingen, wie auch der Publikumspreis an das Label Margiotta Plaskova für die Kollektion "02_KORK"; lediglich die Co-Preisträger Eva Howitz und Frieder Weissbach arbeiten in Leipzig. Wie Sylvia Acksteiner von der Veranstaltungsagentur Acksteiner Events mitteilte, kamen die rund hundert Bewerbungen für den Jubiläums-Award aus fast allen Ostsee-Anrainerstaaten, mit Ausnahme von Dänemark, Schweden und Russland. Die Jury habe sich aber auf keinen Länderproporz einlassen wollen, sondern habe nur nach der Qualität der eingereichten Kollektionen ausgewählt.

Gerade hier wollen die Macher von Usedom Baltic Fashion ansetzen, um in Zukunft starke Bewerbungen aus diesen Ländern beim Award präsentieren zu können. Dazu soll das EU-Projekt „Baltic Fashion“ dienen, mit dem ein Mode-Netzwerk rund um die Ostsee gespannt werden soll.

Deshalb treffen sich heute und morgen im Anschluss an den Baltic Fashion Award die Partner aus mehreren Ostseeländern in Heringsdorf. Dabei gehe es insbesondere um die Stärkung kleiner und mittelgroßer Betriebe in der Modeindustrie dieser Länder sowie um die Einrichtung so genannter nationaler Kontaktpunkte in Heringsdorf, Gdynia (Polen), Vilnius (Litauen), Riga (Lettland), Tallin (Estland), Turku (Finnland) und Boras (Schweden).

Das ist allerdings noch Zukunftsmusik; bis 2013 soll das baltische Netzwerk für innovatives Fashion-Design stehen. Davon haben die 550 Besucher der beiden Modegalas, darunter auch etliche Prominente aus dem Filmbusiness und der Landespolitik, am Freitag und Samstag in Heringsdorf nichts mitbekommen. Sie feierten die aktuellen Preisträger, aber auch die leer ausgegangenen Designer mit viel Applaus für die gezeigten Kreationen. Jury-Chef Wolfgang Ley machte auch den nicht Ausgezeichneten Mut: „Es sind welche dabei, die absolut preiswürdig sind“.

 

Baltic Fashion Award

 

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